1. Entwerfen
Wir machen sichtbar, wer zum Ökosystem gehört, welche Probleme und Ressourcen vorhanden sind und welche Interaktionen gegenseitigen Nutzen erzeugen können.

Cooperative Finance
Wir helfen Organisationen, Genossenschaften und Netzwerken, aus gemeinsamen Herausforderungen funktionierende Kooperations-, Plattform- und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dafür verbinden wir Ecosystem Mapping, Plattformdesign, Governance, Geschäftsmodellierung und Prototyping zu einem durchgängigen Entwicklungsprozess.
Ausgangslage
In vielen Branchen sind die notwendigen Akteure, Angebote, Ressourcen und Technologien bereits vorhanden.
Trotzdem entstehen keine tragfähigen Kooperationen:
Wir schaffen einen strukturierten Rahmen, um aus dieser fragmentierten Akteurslandschaft ein handlungsfähiges Ökosystem zu entwickeln.
Unser Vorgehen
Wir machen sichtbar, wer zum Ökosystem gehört, welche Probleme und Ressourcen vorhanden sind und welche Interaktionen gegenseitigen Nutzen erzeugen können.
Wir entwickeln und vergleichen Geschäfts-, Governance-, Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle. So wird deutlich, wer welchen Beitrag leistet, wer entscheidet und wie sich das Ökosystem langfristig trägt.
Wir übersetzen das priorisierte Modell in Simulationen, Prototypen und einen begrenzten Piloten mit realen Akteuren – bevor große Entwicklungs- oder Investitionsentscheidungen getroffen werden.
Kooperation entsteht nicht durch Technik, sondern durch Klarheit darüber, wer welchen Beitrag leistet und welchen Nutzen erhält.
Angebot
Wir identifizieren relevante Stakeholder, clustern ihre Rollen und untersuchen Probleme, Ressourcen, Beziehungen und Abhängigkeiten im bestehenden System. Dabei fragen wir:
Ergebnis: Eine Ecosystem Map mit priorisierten Chancenfeldern, Ankerakteuren und ersten Interaktionshypothesen.
Wir gestalten die Interaktionen, die ein kooperatives Ökosystem ermöglichen soll. Gemeinsam entwickeln wir:
Ergebnis: Ein priorisiertes Interaktions- und Plattformmodell.
Kooperation braucht nicht nur Transaktionen, sondern nachvollziehbare Regeln. Wir klären:
Ergebnis: Ein Governance-Modell mit Rollen, Entscheidungsrechten und möglichen Trägerstrukturen.
Wir entwickeln mehrere wirtschaftliche Optionen getrennt voneinander und vergleichen sie systematisch. Dafür betrachten wir sowohl das gesamte Ökosystem als auch das Geschäftsmodell einer möglichen Betreiberorganisation:
Ergebnis: Bewertete Geschäftsmodellvarianten mit einer nachvollziehbaren Reihenfolge für Pilotierung und Skalierung.
Nicht jedes Ökosystem benötigt eine eigene Währung. Aber jedes Ökosystem benötigt eine klare Logik für Geld, Beiträge, Risiken und wirtschaftliche Teilhabe. Wir untersuchen und gestalten:
Ergebnis: Ein verständliches Zahlungs-, Finanzierungs- und Anreizmodell einschließlich Risiken und regulatorischer Anforderungen.
Wir machen abstrakte Modelle erlebbar. Je nach Fragestellung entwickeln wir:
Ergebnis: Ein testbarer Konzeptprototyp und qualitatives Feedback der späteren Beteiligten.
Ein technisches MVP allein reicht nicht aus, wenn Anbieter, Nutzer und Betreiber noch nicht zu einem funktionierenden Zusammenspiel gefunden haben. Deshalb entwickeln wir einen möglichst kleinen, aber real funktionierenden Ausschnitt des geplanten Ökosystems. Im Mittelpunkt stehen dabei eine Ankerorganisation, eine klar definierte Nutzergruppe und wenige ausgewählte Anbieter. Gemeinsam bilden sie ein überschaubares System, in dem ein bis drei konkrete Interaktionen stattfinden und über einen einfachen Abwicklungsprozess erprobt werden können. Ergänzt wird der Pilot durch messbare Erfolgskriterien und ein realistisches Betriebsmodell.
Das Ergebnis ist ein risikoarmer Pilot, der nicht nur zeigt, ob die Anwendung technisch funktioniert, sondern vor allem, ob das Zusammenspiel der beteiligten Akteure in der Praxis trägt.
Mit MAKOWI haben wir einen digitalen Marktplatz für die kooperative und gemeinwohlorientierte Wirtschaft konzipiert. Ausgangspunkt waren zentrale Herausforderungen sozialer und kooperativer Unternehmen: geringe Sichtbarkeit, fragmentierte Nachfrage, fehlende Liquidität und die Abhängigkeit von Förderungen – ebenso wie Geldabflüsse an externe Plattformen und Anbieter. Wir haben die relevanten Akteure und ihre Rollen untersucht, mögliche Interaktionen entwickelt und das Modell in Vorträgen, Workshops und einem Stablecoin-Game erlebbar gemacht.
Daraus entstand ein ganzheitliches Marktplatzmodell mit Wallet- und Zahlungsprozess, komplementärer Währungslogik sowie einem Liquiditäts- und Wirkungsdashboard. Ergänzt wurde es durch unterschiedliche Erlösmodelle sowie ein Finanzierungs- und Investitionsmodell. Die zentrale Erkenntnis: Die technische Umsetzung ist selten die erste Hürde. Entscheidend sind ein dringendes gemeinsames Problem, ein finanzierungsfähiger Anker, tragfähige Anreize und die soziale Koordination des Ökosystems. MAKOWI ist damit eine Referenz dafür, wie wir kooperative Plattformmodelle entwerfen, wirtschaftlich modellieren und ihre zentralen Annahmen frühzeitig sichtbar machen.

Was mit der kooperativen Wirtschaft begann, kann überall dort wirken, wo Akteure gemeinsam mehr erreichen.
Einsatzfelder
Wohnungsgenossenschaften können Mitglieder, lokale Anbieter und gemeinschaftliche Infrastruktur miteinander verbinden. Wir zeigen – wie.
Energieerzeuger, Verbraucher, Stadtwerke, Wohnungsunternehmen und Bürgerenergiegesellschaften können lokale Energie- und Investitionsmodelle entwickeln.
Mitglieder, Kunden, Finanzinstitute und regionale Unternehmen können neue Formen gemeinsamer Finanzierung und wirtschaftlicher Teilhabe entwickeln.
Versicherte, Versicherer, Präventionsanbieter und lokale Netzwerke können von der reinen Schadensregulierung zu gemeinsamen Präventionsökosystemen gelangen.
Fahrzeughersteller, Flottenbetreiber, Kommunen, Wohnungsunternehmen und Nutzer können Mobilität als geteiltes Ökosystem organisieren.
Erzeuger, Verarbeiter, Handel, Gastronomie, Kantinen und Verbraucher können Nachfrage, Logistik und Finanzierung besser koordinieren.
Selbstständige können sich jenseits klassischer Vermittlungsplattformen organisieren und gemeinsame Infrastruktur aufbauen.
Soziale Unternehmen, Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Organisationen können Angebote, Nachfrage und Finanzierung in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum verbinden.
In einem ersten Gespräch betrachten wir Ihre Ausgangslage, mögliche Ankerakteure und die Frage, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.